Naduen lag gestern Abend schon im Bett als Janina auf die Idee kam noch ein paar nette Fotos von den Jungs zu machen die gerade im Gang standen. Dies artete allerdings zu einer riesigen Fotosession aus, da alle Afrikaner Fotogeil sind. Jeder wollte sich vor der Kamera beweisen und uns hochheben um zu zeigen, wie stark sie alle sind.
Prima jetzt hat uns gerade die Batterie von unserer Kamera verlassen und wir koennen leider keine weiteren Fotos reinstellen, dabei waere das beste jetzt erst noch gekommen :(, naja dann koennt ihr euch auf was freuen fuer das naechste mal. Hier schon mal ein kurzer Vorgeschmack
neue Haustiere!?? Da wir keine Suessigkeiten mehr herumliegen lassen und Nadine Haut und Janinas Unterwaesche komische Loecher und Blasen haben, haben wir die Befuerchtung das sich irgendwelche Tierchen jetzt also ueber uns her machen, Beweisfotos werden folgen.
We are the Champions Gestern Abend hatten wir ein sehr serioeses Dominotounier (Domino ist so was wie ein Nationalsport hier in Ethels Place, es wird den ganzen Tag gespielt), bei dem alle Zimmer gegeneinander angetreten sind. Und wisst ihr wer gewonnen hat.. Ja das Girls Camp, zur Ueberraschung der Crew, haben wir 2 neuen Maedchen gewonnen und sie alle platt gemacht und ausgelacht!! Im Finale haben dann die ersten angefangen an uns zu glauben und tatkraeftig im Hintergrund den Fanclub gespielt...
Dienstag, 20. März 2007
Der Fresssonntag und die Akten
Sonntag


Ridowan und ein paar ander Leute aus der Kirche (die uebrigends lange lange 3 Stunden dauert und in der regelmaessig unsere Jungs und Janina einschlafen) haben am Sonntag ein richtiges Festmahl gebracht und mit den Jungs gegessen und Spiele gespielt. Dafuer sollen sich die Jungs ueberlegen wie sie im Jugendknast mitarbeiten wollen.
Das Aktenchaos
Am Sonntagabend als wir eigentlich nur noch vollgefressen ins Bett wollten kam dann noch Ashley und wir haben uns durch die afrikanische Buerokratie gewaelzt und "Aktenkisten" geordnet. Es war sehr interessant was man da alles so findet. Es gab mit Kaffe ueberschuettete Fresszette, Kindermalbuecher, Elternbriefe, Protokoll ueber Haussitzungen, private Fotos, komischer Krimskrams .... und wir haben auch dank eines Zertifikats herausgefunden, was unser Ashley eigentlich wirklich von Beruf ist: naemlich Projektmanager!!! Er sieht die Sache mit dem Aktensortieren auch recht locker und schmeisst einfach mal alles auf den Boden :)
Januenas Kindergeburtstag
Der Ausflug zum Hoellenberg
Wir haben beschlossen Janinas Geburtstag zu nutzen, um einen schoenen Ausflug auf den Tafelberg zu machen. Es fing auch alles ganz gut an. Wir waren gut vorbereitet mit Kraftsandwiches und ausreichend Wasser, sind auch nur 40 Minuten spaeter als eigentlich geplant (dank Toka natuerlich) um kurz nach 6 MORGENS losgefahren und die Jungs haben tolle Geburtstagslieder gesungen. Als wir am Berg voll motiviert ankamen hat es dann auch schon ein bisschen geregnet, aber Toka hat uns gesagt, dass es NOW NOW (unser neues afrikanisches Lieblingswort, das soviel wie in ferner unabsehbarer Zukunft) aufhoeren wird. Hat es dann auch fuer eine Weile und wir hatten einen grossartigen Ausblick.
Als wir dann aber schon etwas ueber der Haelfte auf dem sehr sehr steilen und steinigen boesen Berg waren, hat es ploetzlich wieder angefangen und wir waren innerhalb von wenigen Sekunden nass bis auf die Unterwaesche, das war nicht schoen. Ich (Naduen) habe es dann aber trotzdem noch mit dem Rest der Crew auf den nebeligen Berg geschafft. Oben angekommen war es aber noch viel schlimmer und es hat uns fast weggeblasen vor lauter Wind, baeeeehh. Es war saukalt und ich habe meine Finger sogar nicht mehr so richtig gespuehrt. Janina und Calvin haben kurz vor dem Ziel einen Rueckzieher gemacht und sich zitternd unter einen Fels gestellt. Voller Todesangst der Wind wuerde die beiden Fliegengewichte einfach vom Berg wehen. Aber zumindest sind diese Beiden nicht wie andere ( zum Beispiel Nadine) den Berg runtergerutscht und mehrmals hingeflogen auf dem boesen boesen rutschigen nassen Teufelsberg. Wieder unten wurden wir dann recht schnell vom Wind getrocknet und haben viele lustige Lieder gesungen waehrend wir mal wieder auf Toka gewartet haben und uns auf eine heisse Dusche freuten.
Ab da sollte es aber ein schoener Tag werden. Denn es war ja Janinas Geburtstag!! Zuerst hat mir Vusi eine schoene selbstgebastelte Karte geschenkt, dann haben wir uns von den nassen Klamotten befreit und uns bei 30 Grad draussen erst mal in dicke warme Kleider und Decken gehuellt und ein Mittagsschlaefchen (morgens um 11 Uhr) gemacht.
Um drei Uhr Nachmittag ist dann die Geburtstagsparty gestiegen, zuder auch Ridowan und seine Frau Jenny ( die Menschen mit denen wir auch Donnerstags in den Jugendknast gehen und Janina Mittwochs in die Bibelstunde :) gehen) gekommen sind. Wir haben leckeren Kuchen und komisch farbige Chips gegessen. Ausserdem haben wir tolle Spiele (wie Personenraten, Topfschlagen und Schockoladenessen) gemacht. Es war ein sehr lustiger Nachmittag. Ist eine schoene Ersatzfamilie fuer die naechsten Monate hier.





Waterfront
Wir haben letzte Woche mit unseren Jungs spontan eine Exkusion zur Waterfront in Kapstadt gemacht. 2 Wochen davor waren wir schon allein da und es hat geregnet...Dieses Mal hat die Sonne geschienen und es war ein toller Arbeitstag :)..Ausserdem hatten wir ja unsere Jungs dabei die uns rumgefuehrt haben. Recht viele Touris aber das verrueckteste war der Paulanergarten und das Mitten in Suedmafrika - sauerrei!!! Die spinnen doch
Montag, 12. März 2007
Toca und die Haustiere
Noch 2 Themen nebenbei. Zuerst hatten wir am Samstag einen sehr schoenen und sehr sehr langen Abend bzw. Nacht in einen Club, wo uns Toca hingeschleppt hat, nachdem wir ewig bei einem Freund und ihm zu Hause rumsassen, da sich die Maenner noch schick machen mussten. Der Club hat besonders Janina gut gefallen und sie wollte gar nicht mehr nach Hause ("so ein Scheiss hier ich hasse House Musik und bin tot muede")..Als wir dann endlich um halb 3 nach Hause gebracht wurden und einfach nur noch fuer die naechsten 4 Stunden, bevor wir wieder aufstehen mussten, ins Bett wollte, haben die Jungs unsere Plaene durchkreuzt. Sie haben naemich trotz Absprache alle Tueren verriegelt (vor allen Fenstern sind Gitter so dass man da auch nicht rein kommen kann), verbotenerweise ihre Matratzen ins Wohnzimmer geschleppt, den Fernseher aufgedreht und sind dort dann auch eingeschlafen. Nachdem Toca ca 20 Minuten gegen die laute Musik (aus Radio und Fernseh) angeklopft und gebruellt hat ist endlich einer aufgewacht. Die andern hat er dann inklusive Matratzen mit sehr viel Wasser uebergossen und sie so ins Bett geschickt. Am naechsten Morgen hatte er dann aber wohl ein schlechtes Gewissen und hat allen Suessigkeiten gekauft. Wie ihr seht gibt es gar keine Unterschiede zwischen der afrikanischen und der deutschen Paedagogik.
Jetzt zu unseren liebgewonnenen Haustieren. Nachdem wir all unser Ameisen nicht mehr mit herumliegenden Suessigkeiten fuettern ist die Herde abgezogen und unser Kuehlschrank mit allerlei Sachen voll, die eigentlich nicht gekuehlt werden muessen. Kaki hat beschlossen dass es ihm bei Velile im Nachbarzimmer besser gefaellt und ist umgezogen (Janina mag mir ja nicht glauben, dass er noch viele kleine Freunde und Verwandte hinterlassen hat, "gar net, es gibt nur ein Kaki")..Das trauigst aber ist die Geschichte von Chip. Gestern abend hat unser schwuler Cheefmentor Ashraf (er hat gerade einen kleinen Hoehenflug und schreibt Tagesplaene mit 3 taeglichen Putzkontrollen) laut aufgeschrieen, da die Maus in eine Kiste gefallen und nicht mehr raus gekommen ist. Nach langer Ueberredungskunst von Janina, wurde sie nicht umgebracht, sondern nach draussen gebracht und auf der Nachbaarwiese freigelassen. Zuerst haben sie uns als einzige Totungsalternative vorgeschlagen sie in einer Kiste in unserem Zimmer wohnen zu lassen, aber damit war Nadine nicht so ganz gluecklich. Traurig ist nur, dass wenn wir jetzt am Abend in unser Zimmer kommen uns niemand mehr strahlend endgegenlaeuft und uns begruesst :)
Jetzt zu unseren liebgewonnenen Haustieren. Nachdem wir all unser Ameisen nicht mehr mit herumliegenden Suessigkeiten fuettern ist die Herde abgezogen und unser Kuehlschrank mit allerlei Sachen voll, die eigentlich nicht gekuehlt werden muessen. Kaki hat beschlossen dass es ihm bei Velile im Nachbarzimmer besser gefaellt und ist umgezogen (Janina mag mir ja nicht glauben, dass er noch viele kleine Freunde und Verwandte hinterlassen hat, "gar net, es gibt nur ein Kaki")..Das trauigst aber ist die Geschichte von Chip. Gestern abend hat unser schwuler Cheefmentor Ashraf (er hat gerade einen kleinen Hoehenflug und schreibt Tagesplaene mit 3 taeglichen Putzkontrollen) laut aufgeschrieen, da die Maus in eine Kiste gefallen und nicht mehr raus gekommen ist. Nach langer Ueberredungskunst von Janina, wurde sie nicht umgebracht, sondern nach draussen gebracht und auf der Nachbaarwiese freigelassen. Zuerst haben sie uns als einzige Totungsalternative vorgeschlagen sie in einer Kiste in unserem Zimmer wohnen zu lassen, aber damit war Nadine nicht so ganz gluecklich. Traurig ist nur, dass wenn wir jetzt am Abend in unser Zimmer kommen uns niemand mehr strahlend endgegenlaeuft und uns begruesst :)
Touri - Wochenende
Am Wochenende mischen wir uns zur Abwechlung immer gerne unter das Weisse Volk und besuchen tolle Touristen Plaetze, ganz wie die Japaner haben wir unsere Kameras (3 Stueck) immer Griffbereit und wollen euch auch gerne an den Ergebnissen teilhaben lassen. Am Samstag waren wir zuerst in Kapstadt bissel shoppen, jammi Schockokuchen und fettige Pommes mit Burger essen mmmmhhhh und danach an den wunderschoenen, tollen und atemberaubenden Clifton Beach. Nur die vielen Weissen und die riesen Hotels haben das Bild ein bisschen versaut.
Am Sonntag waren wir erst einmal bei Jess in Mowbray, um unsere Waesche nicht im Ethels Place von Hand waschen zu muessen. Danach sind wir noch in den wunderschoenen Botanischen Garten am Fusse des Tafelbergs. Dort haben wir ein Picknick gemacht und uns wie im Urwald gewfuehlt. Da wir ein Messer vergessen haben, mussten wir die Sachen halt mit einem Fueherschein schneide und mit Streichkaese bestreichen, klappt uebrigends sehr gut...ein paar Tage davor waren wir mit Vuzy und Velile noch schoene afrikanische Roecke kaufen, die wir dann auch gleich ausfuehren mussten..Die beiden sind unseren persoenlichen Bodyguards. Sie bringen uns immer sehr zuverlaessig an den Bus und holen uns wieder ab, wann immer wir wollen, natuerlich geniessen sie das auch :) .. Als wir am Sonntagabend wieder kamen waren sie dann auch wieder sehr froh und meintes sie haben uns das ganze Wochenend schon sehr vermisst, da wir nur unterwegs waren, sooo suess
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