Montag, 12. März 2007

Toca und die Haustiere

Noch 2 Themen nebenbei. Zuerst hatten wir am Samstag einen sehr schoenen und sehr sehr langen Abend bzw. Nacht in einen Club, wo uns Toca hingeschleppt hat, nachdem wir ewig bei einem Freund und ihm zu Hause rumsassen, da sich die Maenner noch schick machen mussten. Der Club hat besonders Janina gut gefallen und sie wollte gar nicht mehr nach Hause ("so ein Scheiss hier ich hasse House Musik und bin tot muede")..Als wir dann endlich um halb 3 nach Hause gebracht wurden und einfach nur noch fuer die naechsten 4 Stunden, bevor wir wieder aufstehen mussten, ins Bett wollte, haben die Jungs unsere Plaene durchkreuzt. Sie haben naemich trotz Absprache alle Tueren verriegelt (vor allen Fenstern sind Gitter so dass man da auch nicht rein kommen kann), verbotenerweise ihre Matratzen ins Wohnzimmer geschleppt, den Fernseher aufgedreht und sind dort dann auch eingeschlafen. Nachdem Toca ca 20 Minuten gegen die laute Musik (aus Radio und Fernseh) angeklopft und gebruellt hat ist endlich einer aufgewacht. Die andern hat er dann inklusive Matratzen mit sehr viel Wasser uebergossen und sie so ins Bett geschickt. Am naechsten Morgen hatte er dann aber wohl ein schlechtes Gewissen und hat allen Suessigkeiten gekauft. Wie ihr seht gibt es gar keine Unterschiede zwischen der afrikanischen und der deutschen Paedagogik.


Jetzt zu unseren liebgewonnenen Haustieren. Nachdem wir all unser Ameisen nicht mehr mit herumliegenden Suessigkeiten fuettern ist die Herde abgezogen und unser Kuehlschrank mit allerlei Sachen voll, die eigentlich nicht gekuehlt werden muessen. Kaki hat beschlossen dass es ihm bei Velile im Nachbarzimmer besser gefaellt und ist umgezogen (Janina mag mir ja nicht glauben, dass er noch viele kleine Freunde und Verwandte hinterlassen hat, "gar net, es gibt nur ein Kaki")..Das trauigst aber ist die Geschichte von Chip. Gestern abend hat unser schwuler Cheefmentor Ashraf (er hat gerade einen kleinen Hoehenflug und schreibt Tagesplaene mit 3 taeglichen Putzkontrollen) laut aufgeschrieen, da die Maus in eine Kiste gefallen und nicht mehr raus gekommen ist. Nach langer Ueberredungskunst von Janina, wurde sie nicht umgebracht, sondern nach draussen gebracht und auf der Nachbaarwiese freigelassen. Zuerst haben sie uns als einzige Totungsalternative vorgeschlagen sie in einer Kiste in unserem Zimmer wohnen zu lassen, aber damit war Nadine nicht so ganz gluecklich. Traurig ist nur, dass wenn wir jetzt am Abend in unser Zimmer kommen uns niemand mehr strahlend endgegenlaeuft und uns begruesst :)

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